KerbHolz Wanderblog

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Die Vorbereitungen ziehen sich hin. Mit der Eidgenössischen Zollverwaltung habe ich so was wie ein Abonnement. Nach 17 Telefonen weiss ich nun welche Papiere ich wo und wann haben muss - und vor allem wie ich an die wichtigen Dokumente, damit die Esel auch über die Grenze dürfen, komme.
Die italienische Verwaltung scheint auch locker zu sein, aber mit weniger Wissen was sie wollen und brauchen und wo man das alles her kriegt. Da weiss eigentlich niemand wie das geht - macht nichts schauen wir mal, wird schon gehen: So ungefähr die Auskunft.
In Slowenien, weiss man genau was man will, für die Ausfuhr eines Esels, oder eben zwei  Eseln und sie wissen auch genau wie Papiere nicht ausgestellt werden. Freund und Verbindungsmann Vitomir wird drei Kreuze schlagen wenn wir vom Hof zuckeln.
Eigentlich war vorgesehen, dass wir am 15. Juli los ziehen. Wenn nicht von Slowenien dann von hier. Aber das Gepäck muss auch mit und der Transport ist auch erst im werden…
Zudem fehlt mir noch viel Geld in der Reisekasse, das eigentlich schon lange eingetroffen sein sollte, aber eben - sollte.
Wie sagte eine Freundin, die mich einen Teil begleiten und Italien übersetzen wird, zu mir:
"Wenn  du es geschafft hast, bei einem Waldbrand alles andere als in den Knast zu kommen, dann ist unser Problem doch ein Nasenwasser dagegen!" 
DAS stimmt, die Geschichte war 2012 und hier nachzulesen: http://kerbholz28.blogspot.com/

Mir schwebt nicht vor, hinter mir alles in Schutt und Asche zu wissen. Nur eine ganz gemütliche Wanderung, ohne Vorfälle, ganz langweilig 734km bis zu unserem Bauernhof im Langurain.

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